Wussten Sie schon, dass früher gar mancher Wietze als seinen Wohn- bzw. Geburtsort angab und nicht ahnte, dass er ein waschechter Hornbosteler war? (mehr)

Wieckenberg: Gedenkeiche

Gedenkeiche und Gedenkstein an das Jahr 1813

Befreiung von der Franzosenherrschaft
(Lageplan)

18. Oktober 1913
An diesem Tage fand im ganzen Lande die sog. Jahrhundertfeier statt, zur Erinnerung an die großen Ereignisse, die sich abspielten, um einst das geliebte Vaterland von den fremden Eroberern zu befreien.
Wir zogen von der Schule nach der Kapelle. Hier fanden sich in der Mittagsstunde ein Anzahl Gemeindemitglieder zusammen. Auf dem freien Gemeindeplatz vor der Kapelle sollte eine Gedenkeiche gepflanzt werden, die vom Hofbesitzer H. Hövermann geliefert wurde.
Der Gemeindevorsteher W. Krüger brachte ein Hoch auf seine Majestät aus. Darauf hielt der Lehrer eine kurze Ansprache. Es wurden von den Kindern einige Lieder gesungen.
Am Abend, 8 Uhr, folgte eine Fortsetzung der Feier. Hinter der Wietzebrücke wurde unter Teilnahme der Ortsbewohner ein großes Freudenfeuer abgebrannt. Auch hierbei wurden von den Kindern und mit Erwachsenen patriotische Lieder gesungen.
(Auszug aus der Schulchronik der Schule zu Wieckenberg, begonnen etwa 1893)

Der Platz um die Gedenkeiche ist später in Form eines Dreieckes mit einer Einfriedung versehen worden. Der noch freie Raum wurde mit Gebüsch bepflanzt (von der Baumschule Rahte aus Wietze kostenlos zur Verfügung gestellt und auch durch einen Gärtner dieser Firma eingesetzt).

Vor der Eiche, nach Osten zu, steht ein Gedenkstein, der in Goldziffern die Inschrift "1813 – 1913" trägt.
So ist dieser Platz zu einer kleinen Zierde Wieckenbergs geworden.

„Vor Gott und in Wietze ist nichts unmöglich!“ (Otto Meier, ehem. Rektor der Steinförder Schule)